Buchweizen – hier wachsen schöne Beine

  • 1. Juni 2020

Wobei hilft Buchweizen?

“Eure Nahrung sei eure Medizin”, so formulierte es Hippokrates. Besser könnte man es im Falle von Buchweizen gar nicht formulieren.

Buchweizen als Ersatz von weißem Reis, Nudeln oder anderen Beilagen wird mittlerweile von vielen Forschern als eine Möglichkeit zur Prävention von Übergewicht, Fettstoffwechselstörung, Diabetes und Herzkreislauferkrankungen gesehen.

Und das Buchweizenkraut hilft, die Spannkraft der Venen  zu verbessern und schützt so die Gefäße.

 

 

Welche Heilkraft steckt im Buchweizen?

Das Buchweizenkraut enthält viel Rutin. Dieses Flavonoid besitzt gefäßkräftigende und -schützende Eigenschaften. Außerdem verbessert es den Blutfluss in den kleinen Gefäßen. Daher kann man Buchweizenkraut gezielt einsetzen, um die Elastizität und Spannkraft der Venen zu steigern und die allgemeine Durchblutung zu fördern.

Bei einer chronischen venösen Insuffizienz (Venenschwäche), bei der es zu geschwollenen Beinen kommt, kann ein hoher Anteil an Rutin diese Situation deutlich verbessern.

Die lindernden Eigenschaften des Wirkstoffs Rutin macht man sich auch zu Nutze bei Wadenkrämpfen, Kapillarblutungen und Artheriosklerose.

In einer Verbindung, mit dem erst kürzlich beschriebenen Ackerschachtelhalm, der eine Stärkung des Bindegewebes positiv beeinflusst, sind diese beiden, gerade blühenden Heilpflanzen eine tolle Kombination.

Gerade in den warmen Sommermonaten sind unsere Venen einer höheren Belastung ausgesetzt. Leichter schwellen die Beine an, und die Adern treten hervor. Bei vielen Menschen, vor allem bei Frauen, aufgrund des etwas anders aufgebauten Bindegewebes, sind Krampfadern und Besenreißer nicht nur ein optisches, sondern in weiterer Folge auch ein medizinisches Problem.

Es kommt zu einer Verklumpung und Ansammlung von Blutstau, die Viskosität des Blutes verliert an positiven Fließeigenschaften, die Blutgefäße werden durch die Stauung aufgeweitet, sodass die Venenklappen nicht mehr richtig schließen können. Dies führt zu einem Zurückfließen des Blutes. Es braucht mehr Druck, um das Blut zum Herzen zurück zu transportieren. Daher steigt der Blutdruck.

Gerade bei der Corona Infektion, wo man durch neue Erkenntnisse gesehen hat, dass das Hauptrisiko sich bildende Blutgerinsel sind, die zur Lunge gewandert, dort zu einem Lungeninfarkt führen können, hat es sich wieder gezeigt, wie wichtig die Vorsorge ist. Gesunde Venen verringern die Gefahr von Bluthochdruck, von Thrombosen und stärken damit den gesamten Organismus.

 

Wie wird Buchweizen angewendet?

Zu Heilzwecken wird das blühende Buchweizen-Kraut verwendet. Das getrocknete Kraut (Blüten, Blätter, Stängel) wird geschnitten, und als Tee zubereitet.  Dazu übergießt man zwei Eßlöffel des Krauts mit 250 Milliliter siedendem Wasser und seiht nach zehn Minuten ab. Noch besser ist es, wenn das Kraut zwei bis drei Minuten aufkochen kann, und dann bei abgeschaltetem Herd direkt im Wasser zieht. Buchweizentee sollte mindestens 3 Monate lang täglich getrunken werden. 2-3 Tassen pro Tag sind ideal.

 

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