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Heilmittel Weihnachtsgewürze?

  • 2. Dezember 2018

Überall duftet es nach Weihnachten

Der Geruch von Zimt, Vanille, Zitrone usw. liegt zu Weihnachten überall in der Luft. Man denkt an Glühwein, Kekse und heißen Tee. Und unweigerlich liegt der Gedanke nahe, ok, vor Weihnachten ist das ok, aber dann ….

Doch der Duft von Weihnacht hat durchaus auch heilsame Wirkung. Es ist möglich, Kekse mit beispielsweise Birkenzucker und Honig zu süßen, und durch Gewürznelken, Muskatnuss, Zimt und Kardamom den Keksen einen gesunden Kick zu geben.

Ingwer mit Zitrone, Zimtstange und Gewürznelken, ist gut für das Imunsystem, und schmeckt gleichzeitig herrlich weihnachtlich.

Ich habe einige überlieferte Wirkungsweisen von uns bekannten Gewürzen zusammengestellt, und möchte sie gerne mit Euch teilen. Damit das, und dann… schon jetzt mit einem guten Gewissen beginnen kann.

Anis

Charakter: würzig, süss. Verwendet wird Anis im Tee, im Gebäck oder im Kuchen.
Als Heilgewürz wird Anis häufig bei Atemwegserkrankungen bzw. in Kombination mit Fenchel oder Kümmel bei Magen-Darm-Erkrankungen angewendet. 
Anis-Ingwertee:
 Zwei bis drei Teelöffel Anis, 2-3 Gewürznelken und 2 Scheiben frischen Ingwer mit kochendem Wasser übergiessen, nach einer Viertelstunde abseihen; bei Bedarf mit Honig süssen.

Gewürznelken

Der Gewürznelke wird eine antibakterielle und schmerzlindernde Wirkung nachgesagt. Bekannt ist sie schon bei zahnenden Babys, weil sie gerne bei Zahnschmerzen oder Entzündungen im Mund-Rachen-Bereich angewendet wird.
Weniger bekannt ist die Anwendung im Magen-Darm-Bereich: Gewürznelken wirken Appetit anregend und verdauungsfördernd.
Hildegard von Bingen verwendet Gewürznelken auch als Bestandteil ihrer Nervenkekse.

Ingwer

gilt als Allrounder in der Naturheilkunde und wird bei Kopf-, Magen-, Menstruationsschmerzen eingesetzt. Ingwer wirkt schleimlösend bei Husten und wird bei Übelkeit (z.B. bei Seekrankheit) eingesetzt und hilft, das Imunsystem zu unterstützen.

Kardamom

Der orientalische Kardamom –  das Lebkuchengewürz schlechthin. Kardamom wird eine krampflösende, verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben. In der Heilkunde wird Kardamom bei Erkältungen, Beschwerden der oberen Atemwege, bei Blähungen und Menstruations- sowie bei Wechseljahrbeschwerden eingesetzt.

 

Muskatnuss

Die Muskatnuss – stark würzig, aromatisch, süsslich-bitter, scharf sind die geschmacklichen Attribute. Als Heilmittel wird Muskat in Salben und Ölen beigemischt. Die Salben werden bei Rheuma und Muskelschmerzen eingesetzt.

Wirkung: entzündungshemmend, antibakteriell, schleimlösend, entspannt bei Übelkeit und Schwindel und beruhigt bei Blähungen, Magenkrämpfen, Menstruationsbeschwerden und bei Durchfall.

Achtung: Nicht während einer Schwangerschaft verwenden!!

Sternanis

Sternarnis ähnelt sich zwar im Geschmack dem Anis, die beiden Gewürze sind aber nicht miteinander verwandt. Sternanis ist die Frucht eines immergrünen Magnolienbaumes, der im fernen Osten wächst. Sternarnis kann als Heilmittel auf Grund seiner schleimlösenden und krampflösenden Wirkung eingesetzt werden. Auch für die Psyche wird Sternarnis gerne verwendendet, denn der Duft soll die Sinne öffnen und Ängste vertreiben.

Zimt

Fast kein anderes Gewürz erinnert so stark an Weihnachten wie Zimt. 
Die Wirkung von Zimt: keimtötend, erwärmend, gefässerweiternd, blutdruck- und blutzuckersenkend, es gibt bereits klinische Studien, die die positive Wirkung bei Diabetes belegen. Äusserlich angewendet hilft Zimt bei Rheuma- und Rückenbeschwerden.

Achtung: In der Schwangerschaft sollte Zimt nicht genutzt werden, da ihm eine wehenfördernde Wirkung zugeschrieben wird.

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Teekombinationen kannst Du Dir z.B. bei Kraeuter&Wege mischen lassen

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