Küchenkräuter fürs Immunsystem

  • 14. Oktober 2020

Es müssen nicht immer die Wildkräuter sein, die wir für unsere Gesundheit einsetzen. Manchmal kann man auch einfach die Kräutertöpfe plündern, die man in der Küche oder auf der Fensterbank stehen hat.

Nachfolgend möchte ich Dir einige Beispiele aufzeigen, wie Du dir einen wohlschmeckenden, und bei Bedarf gesundheitsfördernden Küchenschatz schaffen kannst.

 

1. Thymian

Schon Hildegard von Bingen schätzte das mediterrane Würzkraut als wichtige Heilpflanze bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen. Vor allem ist Thymian aber ein wirksamer Helfer, um die natürlichen Abwehrkräfte zu aktivieren. Er enthält sehr viele ätherische Öle, wie zum Beispiel Thymol, sowie eine Kombination aus Gerb- und Bitterstoffen sowie ätherischen Ölen. Zusammen wirken sie in der Lunge und an den Schleimhäuten antiseptisch, fördern die Verdauung und desinfizieren. Das darmbasierende Immunsystem wird dadurch stimuliert und gestärkt.

2. Rosmarin

Mit seinem Reichtum an Rosmarinöl, Kampfer und Bitterstoffen zählt auch Rosmarin zu den Kräutern, die das Immunsystem stärken. Als Tee, ätherisches Öl oder Tinktur wirkt Rosmarin antibakteriell und entzündungshemmend.

3. Ingwer

Ingwer besitzt eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem und wird aufgrund seiner Scharfstoffe und ätherischen Öle oft zur Behandlung und Vorbeugung von Erkältungskrankheiten eingesetzt. Sowohl als Tee als auch als Erkältungsbad, wobei hier der Sud ins Badewasser kommt. Der Stoffwechsel wird angeregt, er wirkt entzündungshemmend und schweißtreibend.

4. Salbei

Der Salbei entfaltet seine desinfizierende und heilende Wirkung aufgrund des Zusammenspiels seiner Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherischen Öle. Salbei kann sowohl bei Halsschmerzen und Entzündungen im Mundraum, als auch zur Verdauung eingesetzt werden. Die ätherischen Ölen wirken entzündungshemmend und keimtötend. Durch seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung ist Salbei ein starkes Mittel, um die Abwehrkräfte und das Immunsystem zu stärken. Sowohl als Tee als auch zur Inhalation.

5. Majoran

Die verdauungsfördernde Wirkung des Majorans ist bekannt. Aber auch bei Erkrankungen der Atmungsorgane kann der Majoran helfen. Er befreit die Atmung, wenn man Husten hat und lindert Erkältungen. Bei Schnupfen wird Majoran gerne in eine Salbe eingearbeitet, denn aufgetragen auf Stirn und Brust hilft er, lästigen Schleim zu lösen. Hierbei ist eine Kombination mit Kampfer, Meerrettich und Kiefernharz als Brustbalsam ideal.

Wenn Du genaueres erfahren möchtest, über Heilkräuter und Ihre Anwendungsmöglichkeiten für ein starkes Immunsystem, dann ist vielleicht ein Kräuterworkshop genau das Richtige für Dich.

 

 

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