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Knoblauchsrauke im Bierteig

  • 2. Mai 2019

Die Bärlauchzeit ist so gut wie vorüber. Fast überall ist er bereits ausgewachsen und im Abblühen begriffen. Zeit für eine Alternative. Und die kommt in Form der Knoblauchsrauke.

Die Knoblauchsrauke

auch Knoblauchskraut genannt, ist unter Wildkräuterliebhabern wohl bekannt. Das Knoblaucharoma und der leicht pfeffrige Geschmack kann in der Küche vielseitig verwendet werden. Sie schmeckt nicht so scharf wie Bärlauch. Vielmehr ist der leichte Knoblauch Geschmack eine sehr ansprechende Komponente in der Küche.

Das recht unscheinbare Wildkraut liefert wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und dient sogar heute noch mitunter als Heilpflanze.

Die Blätter der Knoblauchsrauke

ähneln einer Mischung aus Taubnessel und Gundermann. Verfügen also nicht über Brennhaare und sind an den Blatträndern meist deutlicher gezackt. Markantestes Merkmal ist der Knoblauchgeruch beim Zerreiben der Blätter. Die Grundblätter sind meist deutlich runder als emporwachsenden Blätter, die meist spitz zulaufend sind. Im Gegensatz zum leicht vierkantigen Stängel sind die Blätter außerdem unbehaart.

Die Blüten der Knoblauchsrauke sind weiß und treten meist von Mitte April bis Anfang August in Erscheinung.

Nicht nur in Salaten oder Kräuterstrudel schmeckt die Knoblauchsrauke hervorragend. Ich mag sie sehr im Bierteig, und seit es die Heißluftfritteuse gibt, ist das wenigstens keine allzu fette Angelegenheit mehr.

Die frittierten Kräuterchips können gut auf dem Salat, oder mit einem Kräuterjoghurt als Dip gegessen werden.

 

Knoblauchsrauke im Bierteig

Rezept Bierteig:

Zutaten für 4 Portionen

100g Mehl, 1 EL Öl, 1/6l Bier, 2 EL Milch, 1 Ei, Salz

Zubereitung

  1. Mehl, Öl, Bier und Milch zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Ei und Salz untermischen.
  3. Den Teig ca. 30 Minuten quellen lassen. Die gewaschenen und getrockneten Kräuterblätter in den Teig tauchen und in die Fritteuse, oder in eine beschichtete Pfanne mit wenig aber heißem Öl geben und ausbacken.

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