Rosskastaniensamen – gesunde Venen

  • 26. September 2019

Rosskastaniensamen  ist altbekannt als das Venenmittel schlechthin.

Ich verwende es gerne in Kombination mit Kastanienblüten und Ackerschachtelhalm bzw. Buchweizengras. Einen sehr informativen Artikel dazu habe ich von einer Ärztin gefunden, den ich gerne in den wichtigsten Passagen mit Euch teilen möchte. Den Link zum gesamten Artikel findet Ihr unten, genauso wie mein absoluter Favorit als Präparat zum Einnehmen bei Venenbeschwerden, weil gleich alle wichtigen zusätzlichen Pflanzen mit drin sind, und man nicht drei oder vier verschiedene kombinieren muss.

Heilpflanze der Wahl bei Venen- und Krampfaderleiden

Die Samen der Gewöhnlichen Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) wirken nachweislich bei Venenschwäche (Veneninsuffizienz), die sich meistens in den Beinen, selten auch in den Armen bemerkbar macht. Häufige Folgen sind Schweregefühl, Schmerzen, Schwellungen und Juckreiz.

Auch hilft die Kastanie nachweislich bei Krampfadern, Spätfolgen einer Thrombose, Gefäßbeschwerden wie ein offenes Bein durch Stoffwechselerkrankungen und gegen Schwellungen der Muskeln und Sehnen.

Auf einen Blick:

Rosskastaniensamen

Wirken: gegen Schwitzen, gefäßabdichtend, schützend vor Wassereinlagerungen, venenstärkend, entzündungshemmend

Können eingesetzt werden bei: dauerhaft unzureichender Leistung der Venen, Krampfaderleiden, Spätfolgen eines Gefäßverschlusses (Thrombose), Gefäßbeschwerden durch Stoffwechselerkrankungen, Schwellungen der Muskeln und Sehnen

Inhaltstoffe

Rosskastaniensamen verfügen über mehrere wirksamkeitsbestimmende Inhaltstoffe. Das Aescin, das zu der Gruppe der Triterpensaponine gehört, ist eines der wichtigsten und agiert auch als einzelne Komponente. Es wirkt nachweislich gefäßabdichtend und schützt somit vor dem Austreten von Wasser und Blutkörperchen.

Die übrigen Inhaltstoffe wirken durch ihr Zusammenspiel stärkend auf die Venen und gegen Entzündungen. Zu ihnen gehören vor allem Flavonoide, Cumarine und Gerbstoffe.

Wirkung bei Venenschwäche (Veneninsuffizienz)

Geschädigte Blutgefäße werden abgedichtet

Etwa sechs Millionen Bundesbürger teilen das gleiche Problem: Unzureichende Leistung der Venen (Veneninsuffizienz). Folgen: Schmerzen und Schweregefühl in den betroffenen Körperteilen, nächtliche Wadenkrämpfe, Schwellungen und Juckreiz.

Aber wie und warum entsteht überhaupt eine Veneninsuffizienz?

Eine Veneninsuffizienz ist vor allem die Folge von Krampfadern oder einem Blutgerinnsel (Thrombose). Sie entwickelt sich meistens schleichend über viele Jahre hinweg. Dieses Phänomen wird deutlicher wenn man das Krampfaderleiden oder die Thrombose näher betrachtet.

Eine Krampfader ist eine erweitere Vene. Sie entsteht entweder durch (vererbte) Bindegewebsschwäche, was zur Venenwandschwäche führt, durch eine Blutdruckerhöhung in den Venen, z.B. durch langes Stehen oder durch die Schließunfähigkeit der Venenklappen.

Eine Thrombose hingegen ist ein teilweiser oder vollständiger Verschluss von Blutgefäßen (Venen oder Arterien) oder einer Herzhöhle durch ein Gerinnsel im Blutgefäß.

Durch diese Vorgänge kann eine Venenklappe z.B. in einer tief liegenden Beinvene beschädigt werden und sich in der Folge nicht mehr richtig schließen. Ein Teufelskreis beginnt: Bei jedem Herzschlag müssten sich die Venenklappen schließen um das Blut in Richtung des Herzens zurück zu transportieren. Dies können sie aber nicht mehr in ausreichendem Maße und das Blut fließt nicht mehr vollständig zum Herz zurück, sondern versickert in der betroffenen Vene und den Nachbargefäßen, die mit ihr vernetzt sind. Wegen des hohen Drucks weiten sich auch die Nachbarvenen. Außerdem kann dieser Vorgang die Gefäßwände verändern. Sie werden immer poröser und in Folge durchlässiger für Wasser und sogar für Blutzellen. Dieser Prozess kann sogar dazu führen, dass sich die Haut an der betroffen Stelle gelb-bräunlich verfärbt. Auch Wasseransammlungen (Ödeme) können auftreten, weil das Lymphsystem das Wasser nur sehr langsam zurück in den Blutkreislauf befördern kann.

Genau in diesem gefährlichen Teufelskreis können die Rosskastaniensamen eingreifen. Daran ist vor allem der Inhaltsstoff Aescin beteiligt. Es dichtet die geschädigten Blutgefäße ab und sorgt dafür, dass weniger Flüssigkeit aus den Venen in die Gewebe gelangt. Durch diese Wirkung können sich Wasseransammlungen in den Beinen verringern.

Ebenfalls aus diesem Grund hilft der Wirkstoff nicht nur bei Veneninsuffizienz. Sein Wirkmechanismus greift sehr viel früher, weswegen sie auch bei Krampfadern und Spätfolgen einer Thrombose wirksam sein kann. Auch erklärt es die heilungsfördernde Wirkung beim sogenannten offenen Bein (Ulcus crusis) sowie einer erhöhten Schwellungsneigung, bei denen die Blutgefäße ebenfalls porös sind.

Neben der gefäßabdichtenden Wirkung des Aescins, das einer Ausschwitzung von Flüssigkeiten entgegenwirkt, nützen weitere Inhaltstoffe (Flavonoide, Cumarine und Gerbstoffe) in ihrem Zusammenspiel venenstärkend und entzündungshemmend.

(Original  und gesamten Artikel findest Du unter: https://www.docjones.de/wirkstoffe/rosskastanie/rosskastaniensamen-extrakt)

Ideal ist die Kombination mit anderen bindegewebsstärkenden Kräutern wie Ackerschachtelhalm oder Buchweizengras.

Daher meine absolute Empfehlung mit jahrelangen, guten Erfahrungen:

Rosskastaniensamenextrakt gleich in der richtigen Komposition mit Buchweizenkraut und rotem Weinlaub bei Kräuterhaus St. Bernhard 

120Stk zu € 8,95

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