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Category Archives for Tiergesundheit

Hintergrund: warum ist Birkenzucker tödlich für Hunde

  • 13. Januar 2019

 

Immer wieder hört man es, aber selten weiß jemand, warum wirklich der für den Menschen gute Zuckerersatz für den Hund tödlich sein soll.

Nachdem mein neues Ebook: Himmlische Kuchen zum Abnehmen auf Zuckeralternativen wie Xylit bzw. Erythrit aufbaut, habe ich mich näher damit beschäftigt, und eine Erklärung eines Tierarztes gefunden, die ich gerne mit Euch teilen möchte:

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Hautregeneration nach dem Sommer

  • 23. September 2018

Kühlendes Nass ist toll, reizt aber auf Dauer die Haut

Wenn Dein Hund nichts lieber tut, als zur Erfrischung ins kühle Nass zu springen, egal ob Bach, Fluss, See oder Meer, dann kann es, vor allem bei langhaaringen Fellnasen gegen Ende des Sommers zu Hautrötungen, Juckreiz oder unangenehmen Gerüchen kommen.

Bei meinem Fluke ist das leider ebenfalls Thema. Der Racker muss in seinem vorherigen Leben Seehund gewesen sein :=)

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Die Allroundhilfe für den Hund! – die Käsepappel

  • 17. August 2018

DIE ALTE ALLROUNDPFLANZE

Geschwächten Menschen, inbesondere Kindern, kochte man früher zum sogenannten „Aufpäppeln“ aus den kleineren Blättern der Käsepappel und möglichst vielen Käsepappelsamen ein stärkender Brei.

Auch bei Hunden ins Futter kann man zum Aufpäppeln nach Durchfallerkrankungen oder nach Operationen solch einen Brei zubereiten und unter das Futter mischen.

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Nie wieder Analdrüsen ausdrücken lassen

  • 10. Juli 2018

Welcher Hundebesitzer kennt das nicht. Der Hund fährt am Teppich oder auf der Wiese “Schlitten”, d.h. er robbt mit seinem Hinterteil über den Boden. Die Ursache dafür ist meist Juckreiz aufgrund gefüllter Analbeutel. Die Folge: Tierarztbesuch, unangenehme Behandlung und regelmäßige Kosten, denn sobald einmal mit dem Ausdrücken begonnen wurde, füllt sich der Analbeutel immer öfter, und der Tierarztbesuch muss in immer kürzeren Abständen erfolgen.

Aber woher kommt das, und gibt es da keine Alternative zu dieser lästigen Behandlung?

Hand auf´s Herz – was bekommt Dein Hund zu fressen? Frisches Fleisch, Gemüse, Kräuter und Knochen – super! Oder eher Trockenfutter oder Dose?

Die Analdrüse ist für die Interaktion des Hundes wichtig und entleert sich normalerweise selbst (siehe Artikel weiter unten). Aber wenn die Ernährung nicht stimmt, und die Art der Nahrungszufuhr so denaturalisiert ist, dass der Organismus durcheinander kommt, dann ist das eine Art “Wohlstandserkrankung”.

Ich möchte jetzt keine ausführliche Debatte über die Art der Fütterung führen, aber Fakt ist, würde ein Spitzensportler nur Fertignahrung zu sich nehmen, wäre es ihm/ihr sicher nicht möglich, diese Spitzenleistungen zu erbringen. Ganz nach dem Motto: “Du bist, was du isst!” Und das ist auch bei Bello und Co nicht anders.

Was also tun?

  1. Ernährung checken – ist nicht doch etwas natürlichere Nahrung zeitlich möglich?
  2. Knochenmenge – härterer Stuhl hilft bei der Entleerung, und wenn Du z.B. barfst, ist es wichtig, dass die Knochenmenge stimmt.
  3. Kräuter die die Verdauung fördern. Mein eigener Hund Fluke hatte mit seiner Analdrüse die gleichen Probleme. Wir waren aller 3-4 Monate beim Tierarzt ausdrücken. Bis ich mich eingehend damit auseinander gesetzt habe.  Durch meinen Tierheilpraktiker habe ich mich abgesichert, dass die verdauungsfördernden Kräuter für den Hund nicht giftig sind, und dann habe ich ihm über 10 Tage hindurch eine Hand voll jeden Tag frisch gepflückt und ins Futter gegeben. Und siehe da, nach 10 Tagen kein Schlittenfahren mehr, kein übler Geruch im hinteren Drittel des Hundes, und besser geformter Stuhl. 
  4. Hier die Mischung: zu gleichen Teilen: Giersch, Gundermann, Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Fünffingerkraut und Beifuß. Klein hacken und ins Futter. 

 

 

Mein Hund hat seither keinerlei Probleme mehr. Und das ist nun schon seit 16 Monaten!!

 

Hintergrundinfos zur Analdrüse:

Die Analdrüsen des Hundes

Oftmals bemerkt man sie erst, wenn sie dem Hund Probleme bereiten: Die Analdrüsen. Diese Drüsen in der Afterregion des Hundes leisten einen wichtigen Beitrag zur geruchlichen Kommunikation mit Artgenossen, können aber auch massive Probleme verursachen.

Unter extrem großem Stress, zum Beispiel in Angstsituationen, entleeren Hunde mitunter ihre Analbeutel reflexartig und nahezu komplett.

Verstopfung der Analbeutel

Durch beispielsweise eine Durchfallerkrankung ist es möglich, dass die Analbeutel nicht regulär beim Kotabsatz entleert werden. Die Analdrüsen produzieren weiter ihr Sekret und geben dies in die Analbeutel ab. Die Analbeutel weiten sich über ihr normales Volumen aus und der Hund beginnt, die unten aufgeführten Symptome zu zeigen.

Symptome einer Analdrüsenverstopfung

Beobachten Sie Ihren vierbeinigen Freund dabei, häufig seine Analregion zu belecken oder zeigt er das typische „Schlittenfahren“ (der Hund rutscht auf seinem Hinterteil über den Boden um Juckreiz und Unwohlsein am Darmausgang entgegenzuwirken), muss dies kein Anzeichen für Wurmbefall sein. Vielmehr kann dieses Verhalten ein Indiz für verstopfte Analbeutel darstellen. Unter Umständen hat der betroffene Hund auch Probleme mit dem Kotabsatz. Manche betroffenen Hunde hocken sich wie zum Kotabsatz und pressen, ohne dass eine Entleerung des Darms erfolgt.

Haben Sie aufgrund Ihrer Beobachtungen den Verdacht, Ihr Hund könnte eine Analdrüsenverstopfung haben, suchen Sie bitte einen Tierarzt auf.

Dieser kann die Analbeutel Ihres Hundes gegebenenfalls mit einem speziellen Griff entleeren. Im Normalfall hat das Analdrüsensekret ungefähr die Farbe von Milchkaffee und ist wässrig. Wenn sich das Sekret schon über einen längeren Zeitraum im Analbeutel gestaut hat, kann es eine bröckelige Konsistenz erreichen.

Entzündung der Analbeutel

Der Übergang von Verstopfung zu Entzündung erfolgt oft fließend und ist als Folge einer nicht bemerkten Analbeutelverstopfung zu sehen. Es kommt zum Eindringen von Bakterien in die Analbeutel, welche eine Entzündung auslösen.

Symptome einer Analbeutelentzündung

Schlittenfahren und häufiges belecken der Analregion sind typische Anzeichen. Nicht selten leiden die Tiere unter schmerzhaftem Stuhlgang. Bei einer schon ausgeprägten Entzündung kann die Schmerzintensität den Hund davon abhalten, sich hinzusetzen. Das Tier wird in seiner Bewegungsfreude unter Umständen stark eingeschränkt. Je nach Ausdehnung und Schweregrad der Analdrüsenentzündung ist durchaus auch mit Fieber bei dem betroffenen Vierbeiner zu rechnen.

Ein weiteres Anzeichen für eine Analdrüsenentzündung sind Schwellungen und Rötungen im Analbereich. In schlimmen Fällen bricht der entzündete Analbeutel auf und es entstehen eitrige Wunden.

Quelle: http://www.petsnature.de/infoseiten/hunde-ratgeber/haltung-von-hunden/die-analdruesen-des-hundes

 

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