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Category Archives for Kräuter für die Gesundheit

Ursachen und Hilfe bei stressbedingten Schlafstörungen

  • 11. Februar 2019

Stressbedingte Schlafstörungen sind ein Symptom, eine Folgeerscheinung und in der Regel kein primäres Problem. Einfluss auf Deine Schlafqualität haben sowohl Ernährung, Verdauung, Nerven und Immunsystem.

Stress ist ein Symptom unserer Leistungsgesellschaft.

Schon Schulanfänger erleben ihren ersten Stress. Denn nach der Schule reicht es nicht mehr, die Aufgaben zu erledigen, und dann Kind zu sein, herum zu tollen und mit Freunden zu spielen. Nein, es gibt einen ausgefüllten Stundenplan mit Geigenunterricht, Schwimmen, Ballett etc. an den Nachmittagen. Und nicht nur das Kind selbst ist dadurch gestresst, sondern auch die Eltern.

Aber auch im Berufsalltag ist es zur Gewohnheit geworden, zusätzlich zur geplanten Tätigkeit schnell mal dies und das dazwischen tun zu müssen. Denn die Prioritäten ändern sich genauso schnell. Durch etwaige Mehrstunden kommt es zum privaten Stress, denn Einkauf, Kinder, Partner, persönliche Verpflichtungen müssen ja dennoch erledigt werden.

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Weihrauch und Ingwer bei Gelenksentzündung

  • 15. Januar 2019

Heute habe ich tief in die “Zauberkiste” gegriffen. Eine Heilsalbe sollte es werden, die auf meine eingerissene und entzündete Achillessehne schmerzlindernd wirkt.

Ich habe Hanföl mit geriebenem Ingwer zwei Tage lang angesetzt, nun erwärmt und dann abgeseiht.

Kiefernharz von der Pecherei und Weihrauch als ätherisches Öl. Dazu noch selbst angesetzte Arnikatinktur. Die hatte ich schon vor sechs Wochen angesetzt.

 

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2 ungleiche Brüder

  • 7. November 2018

Zwei ungleiche Brüder haben heute meinen Frühstückstisch geziert.

Einer sieht verlockend aus, schmeckt lecker und duftet herrlich.

Der andere riecht “interessant”, schaut nicht besonders  einladend aus – aber – er ist im Stande, eine sich anbahnende Erkältung abzuwehren.

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Rosengeranien – der Gelse Alptraum

  • 3. Juli 2018

Die Rosengeranie – der Parfümeure Traum, der Gelse Alptraum

Ein aromatischer Duft, für manche zu intensiv, für andere betörend – die Meinungen zum Öl der Rosengeranie gehen auseinander. In vielen Parfüms bildet die Rosengeranie einen wesentlichen Bestandteil in der Duftkomposition.  

Coco Chanel beschreibt ihn etwa als: „Die Essenz einer freigeistigen, kühnen Frau. Der charakterstarke, feminine orientalische Duft überrascht durch seine intensive Frische.“

Louis Vuitton wiederum beschreibt eine olfaktorische Weltreise aus sieben Parfums, die zum Träumen einladen und die Duftszenarien dieser Welt einfangen.

Dieser betörende Geruch ist aber nicht für alle eine Wohltat. Die Gelse (Stechmücke bzw. Moskito) beispielsweise nimmt bei dem Geruch reißaus. Zwei bis 3 Tropfen des ätherischen Rosengeranienöls auf die Bettwäsche geträufelt, oder anstelle eines Weichspülers in die Spülkammer der Waschmaschine ist eine gute Methode, das Schlafzimmer Mücken frei zu bekommen. In Kombination mit Lavendelöl, das gleichzeitig beruhigend für die Psyche und abschreckend für Insekten wirkt, steht einer Nacht mit einem angenehmen Schlaf nichts mehr im Wege.

Adé dem Gelsenstecker – willkommen Rosengeranie!

 

 

Gut zu wissen – Interessantes Hintergrundmaterial:

Geraniumöl zieht Parfümeure magisch an

Früher unternahmen die größten Parfümeurs die Reise nach La Réunion, um die weltbesten ätherischen Öle aus Geranien aufzuspüren. Die berühmten Parfumhersteller in Grasse schwuren auf die reunionesische Herstellung, die für außerordentliche Qualität  bekannt war. Zu dieser Zeit war die Rosengeranie, aus Südafrika eingeführt, einer der größten Schätze der Insel.
Heute wird Rosengeraniumöl hauptsächlich in Saint-Paul in Guillaume, der Petite France, am Maïdo, in den Höhenzügen im Westen der Insel ab 1000 Metern über dem Meeresspiegel gewonnen.  Es gibt in dieser Gegend etwa dreißig traditionelle Destillierbetriebe. Sie können sie besichtigen.

Destillierapparat – Emmanuel Virin

In den Betrieben werden Ihnen gern die Etappen der Destillierung erklärt und Sie haben auch die Möglichkeit, bei dem Vorgang zuzuschauen. Vielleicht bekommen Sie auch einen Tee angeboten und verlassen die Destillerie mit einem kleinen Fläschchen dieses so kostbaren Parfüms.
“Der Erzeuger taucht die Blätter in einen mit Holzfeuer vorgeheizten Destillierapparat. Das ätherische Öl konzentriert sich in dem entstehenden Dampf; dieser wird in einem anderen Apparat gekühlt und durch eine Spirale in die “florentinische Vase” geleitet. Der Vorgang dauert mindestens vier Stunden, dabei wird das Holzfeuer ständig überwacht und von Hand neu geschürt.”
Das ätherische Rosengeraniumöl von La Réunion wird nach traditioneller Manier mit einem Destillierapparat hergestellt. Dabei werden nicht die Blüten, sondern die feinen Härchen auf der Pflanze verwendet.

Die Pflanze kann das ganze Jahr über angebaut werden. Aber um ein Öl von guter Qualität zu erreichen, muss die Ernte vor der Blütezeit der Pflanze – also von Mai bis September –  stattfinden. Um zwischen einem halben und einem Liter ätherischen Öls zu gewinnen, braucht man 300 bis 400 kg Rosengeraniumblätter.
Außer dieser Sorte gibt es auf La Réunion noch andere Geraniumsorten mit sehr unterschiedlichen Duftnoten: Pfefferminze, Zitrone und Kampfer.
Die Rosengeranie findet in vielen kosmetischen Produkten Verwendung, außerdem in paramedizinischen Behandlungen und als Raumduft. Sie hat außerdem auch medizinische Werte.

Quelle : https://www.insel-la-reunion.com/tipps/die-insel-la-reunion/gastronomie/duefte-und-gewuerze/die-rosengeranie

Johanniskraut

  • 3. Juli 2018

Johanniskraut und Sommersonnenwende

Wer übers Sonnwendfeuer – wie es unsere Vorfahren gehalten haben – auch springen will, kann in dieser Nacht alle Sorgen und was er sonst noch loswerden will, hinter sich lassen – so sagt man. Wer nicht springen möchte, könnte es damit versuchen, seine Sorgen zu Papier zu bringen, um das Zettelchen im reinigenden Feuer zu verbrennen – ein spannender Versuch, der zumindest im Kopf einiges bewirken müsste… 

Früher trugen die Menschen in manchen Gegenden beim Feuersprung Beifuß-Gürtel, um die Naturkräfte, die an diesem Tag am stärksten sein sollen, noch besser auszunützen. Auch die Heilkräuter sollen zur Sommersonnenwende die größte Kraft besitzen.

Das wohl typischste Kraut für diese Zeit ist das Johanniskraut. Als Antidepressivum soll es seit jeher die Kraft besitzen, wieder etwas Sonne in Herz und Gemüt zu bringen. Auch gegen Kopfschmerzen und Regelbeschwerden soll es gut einsetzbar sein. Wie das Echte Johanniskraut mit seinem blutroten Saft zu den kleinen schwarzen Pünktchen auf den Blättern kam, erzählt meine heutige Geschichte:

Die wundersame Rettung vom Johanniskraut…

Als der liebe Gott zu Anbeginn der Zeit die Erde samt all ihrer wunderbaren Fauna und Flora erschuf, war eine der ersten Pflanzen die ihm einfielen, das Johanniskraut. Schon damals war dem Schöpfer schmerzlich bewusst, dass sein eigener Sohn später die Welt nur retten konnte, indem er den qualvollen Kreuzestot starb.

Um den Schmerz der Gottesmutter samt Jüngerschar zu mildern, ließ er ein wunderschönes zartes Kräutlein wachsen, dessen Blütenköpfchen sich wie kleine gelbe Sonnen im strahlenden Licht des Sommers räkelten. Man konnte sie auch mit kleinen Löwenmähnchen vergleichen. Ihre Farbe war von einem derart strahlend-fröhlichen Gelb, dass ein kurzer Blick genügte um Sorgen und Traurigkeit zu vergessen. Ihr bloßer Anblick erhellte das Gemüt. Selbst die Winterdepressionen ließen sich kurzerhand mit einem Ölauszug aus Johanniskraut verscheuchen. Der dunkelrote Saft, der in den Adern der Pflanze pulsierte, sollte an das Blut Jesu Christi erinnern.

So war es nicht verwunderlich, dass Maria Magdalena unter dem Kreuz des Herrn das kleine Kraut mit der bemerkenswerten Blütenpracht entdeckte und sozusagen als Erinnerung an Jesus in ihrem Garten einsetzte, wo es prachtvoll gedieh und sich wunderbar vermehrte.

Luzifer, tief unten in der Hölle aber, gefiel das gar nicht.

Er hatte mit Freuden beobachtet, wie Jesus am Kreuz zu Golgotha gestorben war. Als er die wunderbare Auferstehung mitbekam, blieb ihm vor Wut die Spucke weg. „Das ist doch zum Haare ausraufen!“ brüllte der Höllenfürst. „Immer wenn ich glaube, es geschafft zu haben, hat Gott einen neuen Trumpf im Ärmel. Ich hab es endgültig satt, ständig von ihm an der Nase herumgeführt zu werden! Ich bin der rechtmäßige Herr über die Welt, nur ich und keiner sonst!“ Wütend und nach heißem Schwefel stinkend schlich er auf der Erde herum. Irgendetwas musste es doch geben um das Blatt zu wenden.

Vor Maria Magdalenas Gartenzaun stand ihm das kleine gelbe Kraut im Weg. Als er es mit seinen Krallen beiseite schob, wurde er vom roten Pflanzensaft benetzt. „Grrrrrhhhh!“, mit einem Urschrei wie er nur der Hölle selbst entstammen konnte, fuhr er mit seinen scharfen Krallen auf das Johanniskraut los, um es für immer zu zerfetzen und auszumerzen, denn die beruhigende Heilwirkung und die Macht die dem Kräutlein innewohnten, waren Satan nicht verborgen geblieben.

Da erschien plötzlich Erzengel Michael mit seinem Flammenschwert. „Wag es nicht, das Andenken an unseren Herrn zu vernichten!“ Der oberste Schutzengel katapultierte den Höllenfürsten mit Karacho wieder zurück in die Unterwelt. Allerdings musste auch er ein paar ordentliche Hiebe und Kratzer einstecken, was Luzifer dazu veranlasste, überall herumzuerzählen, er habe den Erzengel Michael gründlich verdroschen, denn die beiden lagen schon seit langem im Klinsch.

Sei‘s wie‘s sei: Erzengel Michael hat das Johanniskraut gerettet. Die Spuren der Teufelskrallen aber, kann man noch heute in den Blättern vom Johanniskraut sehen.

 

Quelle: https://www.meinbezirk.at/steyr-steyr-land/lokales/johanniskraut-maerchen-und-geschichten-fuer-kinder-kindskoepfe-und-kindgebliebene-teil-35-d993356.html

Kiefernharz – Gold der Waldes

  • 27. November 2017

Die Anwendung von Heilkräutern ist in der Volksmedizin schon seit langen Zeiten bekannt. Hildegard von Bingen beispielsweise lebte vor gut 850 Jahren, und viele ihrer Mittel finden noch heute Anwendung. Aus heilkundlicher Sicht ist die Pflanzenheilkunde der Ursprung der hochmodernen Schulmedizin.

Gewinnung des Harzes

Früher gab es ganze Wälder, in denen die Pechsammler Einschnitte in die Rinden

der Kiefern machten, und dort einen Sammelbehälter anbrachten. Eine langwierige, aufwendige Arbeit, die es erfordert, mehrmals im Jahr vorbei zu kommen, teilweise hoch auf die Bäume zu klettern, und die karge Ernte der Harzperlen zu einzusammeln.

In den Wäldern zwischen Baden und Neunkirchen, kaum eine Autostunde von Wien entfernt, wird heute noch Pech gesammelt und verarbeitet. Nach überlieferten Methoden tragen die Pecher etwas Rinde ab und hobeln vorsichtig über den Stamm. Das Harz, der Wundbalsam des Baumes, beginnt so zu fließen. Zwei Scharten aus Holz werden links und rechts wie Leitplanken gesetzt und führen den Harzfluss zum Pechhäferl, welches das Pech auffängt. (Quelle letzter Absatz: www.austria.info)

Kiefernharz in der Heilkunde 

Das Kiefernharz wird gerne als wertvolles Heilmittel eingesetzt. Die jungen Triebe und Knospen verfügen über Inhaltsstoffe wie Vitamin C und ätherische Öle.  Man benötigt es als Ausgangsstoff für viele Zubereitungen.

 

 

 

 

Erkältungen

Aufgrund der ätherischen Öle verwendet man das Harz in der Naturheilkunde gerne bei Erkrankungen der Atemwege. Zum Beispiel gibt es einige Rezepte für Erkältungsbalsame auf Pechbasis, die dann als Salbe auf Hals und Brustbereich aufgebracht werden.

In der Volksheilkunde ist sie sogar bei Lungenentzündungen eingesetzt worden. Bei Erkältung, Husten, Bronchitis und Asthma kann man sich die heilende Wirkung des Kiefernharzes in Form von Inhalationen, Bädern, Tees und Einreibungen zuführen.

Gelenkserkrankungen

Kiefernharz hat auch eine antiseptisch und entzündungshemmende Wirkung. Daher findet es auch gerne bei rheumatischen Beschwerden Anwendung.

Ich selbst verwende es bei Gelenksschmerzen in zweierlei Form. Entweder als Harzverband oder als Basis einer Schmerzsalbe.

Harzverband: Hierbei mische ich Kiefernharzbalsam und Hanföl zu gleichen Teilen, verrühre es so lange, bis eine cremige, ölige Masse entstanden ist, und lege in diese eine Mullbinde ein. Diese gebe ich dann über die schmerzende Stelle, decke diese gut mit trockenen Mullbinden ab, und darüber, je nach Stelle ein altes Kleidungstück, bei dem es nicht so schlimm ist, wenn Flecken hinein kommen, denn das Harz bekommst Du kaum mehr aus der Kleidung.

Die Schmerzsalbe mache ich je nach Bedarf mit Tinkturzusätzen (z.B. Weidenrindentinktur) und verschiedenen Ölen, Bienenwachs udgl. im Wasserbad.

Viele Erfolg und gute Gesundheit wünscht Dir

Silvia

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